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Immer gut beraten.

Für Ihre Gesundheit machen wir uns stark.
Dabei stehen wir Ihnen nicht nur mit einer Beratung zu Ihren Medikamenten zur Seite, sondern helfen auch bei der Handhabung der Messgeräte, dem Ersatz bei Verlust oder Beschädigung oder auch mit dem Wichtigsten: Unserer Erfahrung mit Ihnen als Kunde. Denn im Verlauf können wir gemeinsam feststellen, ob z.B. Medikamente bei Ihnen auf besondere Reaktionen stoßen, oder nicht.

Weiterführende Information zum Thema Diabetes haben wir Ihnen hier zusammengestellt, die wir mit freundlicher Unterstützung von APOTHEKEN.DE anbieten:

Anzeichen für Diabetes

Typ-1-Diabetes.

  • Großer Durst verbunden mit häufigen Toilettengängen
  • Sehstörungen, Trockenheit von Haut und Zunge
  • Wachstumsstörung und Bettnässen bei Kindern
  • Gewichtsverlust
  • Abgeschlagenheit
  • Druckgefühl im Kopf

Typ-2-Diabetes.

Lange Zeit beschwerdefrei, allenfalls Allgemeinbeschwerden wie

  • Anfälligkeit für Infektionen, v. a. für Blasenentzündungen sowie Hautinfektionen mit Bakterien und/oder Pilzen
  • (Starker) Juckreiz ohne sichtbare Hautveränderung
  • Zyklusstörungen, Ausbleiben der Regel, verminderte Fruchtbarkeit bei Frauen, Erektionsstörungen bei Männern

Stoffwechselentgleisung. Bei Stoffwechselentgleisung (Typ-1- und Typ-2-Diabetes gleichermaßen):

  • Bei völlig überhöhtem Blutzuckerspiegel: Übelkeit und Bauchschmerzen, Bewusstseinsstörungen oft mit obstartigem Azetongeruch der Atmung.
  • Bei stark erniedrigtem Blutzuckerspiegel, z.B. durch überdosierte Einnahme blutzuckersenkender Medikamente: Heißhunger, v.a. nach Zucker, Unruhe, Kaltschweißigkeit und schneller Herzschlag.

Wann zum Arzt

In den nächsten Tagen bei den genannten Beschwerden

Sofort bei Teilnahmslosigkeit (Apathie), Schläfrigkeit oder anderen Zeichen der Stoffwechselentgleisung.

Die Erkrankung

Blutzucker und Glukose. Glukose ([Trauben-]Zucker) ist unsere Hauptenergiequelle und wird hauptsächlich durch die Verdauung von Kohlenhydraten aus der Nahrung gewonnen. Handelt es sich um die kleinste Einheit der Kohlenhydrate, also um Glukosemoleküle, die vom Blut transportiert und z. B. für Stoffwechselvorgänge benötigt werden, so spricht man von Blutzucker.

Über das Blut wird Glukose in Form von Blutzucker zu allen Körperzellen transportiert, um sie mit der notwendigen Energie zu versorgen. Steht mehr Blutzucker zur Verfügung als von den Zellen benötigt wird, wird der überschüssige Blutzucker in Form von Glukose vor allem in der Leber (Glykogen) und im Fettgewebe als Energiereserve gespeichert. Bei Bedarf wird der Vorrat dann wieder gleichmäßig ins Blut abgegeben.

Insulin. Damit Blutzucker ins Zellinnere gelangen kann, bedarf es einer Art „Schleusenwärter“. Dies ist das Stoffwechselhormon Insulin, das den Übertritt des Blutzuckers von der Blutbahn ins Zellinnere ermöglicht. Zugleich hemmt Insulin den Abbau der Glukosespeicher in der Leber. Durch beide Effekte sinkt der Zuckerspiegel im Blut.

Insulin wird von den Betazellen (B-Zellen, ß-Zellen) gebildet, Zellgruppen innerhalb der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse (Aufbau der Bauchspeicheldrüse). Ausgelöst wird die Insulinausschüttung durch ein Überangebot an Blutzucker (Glukose im Blut), – ein Vorgang, der regelmäßig 30 Minuten nach einer Mahlzeit einsetzt, besonders wenn Kohlenhydrate wie Rohr-, Trauben- und/oder Malzzucker (bestehen alle aus Zuckermolekülen, also Glukose) gegessen wurden.

Funktioniert die Rückkopplung zwischen Insulinausschüttung und Blutzuckerangebot reibungslos, schwankt die Menge an Blutzucker (Glukose im Blut) nur sehr gering. Falls die Betazellen nicht mehr genügend oder gar kein Insulin produzieren, oder wenn das ausgeschüttete Insulin unzureichend wirkt, steigt der Blutzuckerspiegel (Überzuckerung). Gleichzeitig fehlt dann aber die Glukose als Energielieferant in den Körperzellen.

Quelle: APOTHEKEN.DE Artikel von Dr. med Arne Schäffler und Dr. Nicole Schaenzler