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Thema des Monats:
Gesund Sport treiben: Mit Bewegung fit und sicher durch den Sommer
Regelmäßige Bewegung hält gesund, stärkt Körper und Geist und verbindet Menschen. Gerade im Sommer, wenn zahlreiche Turniere und Sportveranstaltungen stattfinden und die Fußball-WM 2026 weltweit für Begeisterung sorgt, steigt die Lust auf sportliche Aktivitäten. Damit Sport langfristig Freude macht und der Gesundheit zugutekommt, sollten einige wichtige Grundregeln beachtet werden.
Sport verbindet, motiviert und fördert die Gesundheit.
Sport ist ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Ob Fußball, Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern oder Training im Verein – Bewegung verbessert die körperliche Fitness, stärkt das Herz-Kreislauf-System und trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Gleichzeitig gilt: Nicht Höchstleistung steht im Mittelpunkt, sondern ein gesundes und nachhaltiges Training.
Damit Sport langfristig guttut, sind einige Grundlagen wichtig: Eine gute Vorbereitung mit Aufwärmübungen, ausreichend Flüssigkeit und passende Sportbekleidung helfen dabei, Verletzungen vorzubeugen. Auch Pausen und Regeneration gehören zu einem gesunden Training dazu. Wer neu einsteigt oder nach längerer Pause wieder aktiv wird, sollte das Training langsam steigern und auf die Signale des Körpers hören.
Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e.V. (Federführend: Prof. Dr. Herbert Löllgen, FACC) hat gemeinsam mit Medizinern die „Zehn Goldenen Regeln für gesundes Sporttreiben“ zusammengestellt. Sie geben Orientierung, wie Sport sicher und mit Freude ausgeübt werden kann:
- Vor dem Sport eine Gesundheitsprüfung
Besonders Anfänger und Wiedereinsteiger über 35 Jahre, bei Vorerkrankungen oder Beschwerden und Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Übergewicht erst zum Arzt und dann zum Sport.
- Sportbeginn mit Augenmaß
Langsam beginnen und die Belastung steigern (erst Dauer, dann Häufigkeit und Intensität), möglichst unter Anleitung (Verein, Lauftreff, Fitness-Studio). Zu empfehlen sind drei bis vier Einheiten in der Woche für 30 bis 40 Minuten.

- Überbelastung beim Sport vermeiden
Nach dem Sport darf eine „angenehme“ Erschöpfung vorliegen. Laufen sollte ohne (starkes) Schnaufen möglich sein. Der Sportarzt kann mit einer Vorgabe zum „Trainingspuls“ vor Überlastungen bewahren. Besser „länger oder locker“ laufen, schwimmen oder radeln als „kurz und heftig“.
- Nach Belastung ausreichende Erholung
Nach einer sportlichen Belastung sollte unbedingt auf eine ausreichende Erholung (Regeneration, Schlaf) geachtet werden, nach einem intensiven Training eine „lockere“ Trainingseinheit eingeplant werden.
- Sportpause bei Erkältung und Krankheit
Bei „Husten, Schnupfen, Heiserkeit“, Fieber oder Gliederschmerzen, Grippe oder sonstigen akuten Erkrankungen ist unbedingt eine Sportpause notwendig, anschließend kann allmählich wieder mit dem Sport begonnen werden. Im Zweifelsfall sollte der Rat des Sportarztes eingeholt werden.
- Verletzungen vorbeugen und ausheilen
Aufwärmen und Dehnen vor dem Sport zur Prävention nicht vergessen. Verletzungen brauchen Zeit zum Ausheilen. Schmerzen sind Warnzeichen des Körpers (keine Spritzen zum Fitmachen). Manchmal ist es sinnvoll, zum Ausgleich vorübergehend eine andere Sportart zu betreiben.
- Sport an Klima und Umgebung anpassen
Kleider machen Sportler: Kleidung soll angemessen, funktionell, nicht unbedingt modisch sein. Dabei sollte auch der Luftaustausch beachtet und an die Witterung angepasst werden. Bei Kälte: warme Kleidung, windabweisend, durchlässig für Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen.
Bei Hitze: Training reduzieren, Flüssigkeitszufuhr beachten. In der Höhe: verminderte Belastbarkeit beachten, angepasste Kleidung und Trinkverhalten. Bei Luftbelastungen (Schadstoffe, Ozon): Training reduzieren, Sport am Morgen oder Abend.
- Auf richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten
Die Kost sollte kohlenhydrat- und ballaststoffreich sowie, fettarm sein („südländische Kost“). Die Menge der Kalorien ist dem Körpergewicht anzupassen (bei Übergewicht weniger Kalorien). Flüssigkeitsverluste sind nach dem Sport durch mineralhaltiges Wasser auszugleichen, bei Hitze muss mehr getrunken werden.
— Merke: Alkoholhaltiges Bier ist kein Sportgetränk. Aber: Ein Glas Alkohol (Wein, Bier) darf gelegentlich sein.
- Sport an Alter und Medikamente anpassen
Sport im Alter ist sinnvoll und notwendig und sollte vielseitig sein (Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Koordination). Medikamente sowie deren Einnahmezeitpunkt und Dosis sind dem Sport anzupassen.
- Sport soll Spaß machen
Auch die „Seele“ lacht beim Sport. Abwechslung im Sport ist wichtig, deshalb sollte man gelegentlich die Sportart wechseln. Mehr Spaß hat man bei Sport in der Gruppe oder im Verein. Und der Sport im Alltag darf nicht vergessen werden: Treppen steigen statt Aufzug fahren, zu Fuß zur Post, zum Supermarkt oder zum Briefkasten gehen, auch schnelles Gehen (Walking) ist Sport. Gerade Nordic Walking ist besonders zu empfehlen. Wird gewohnter Sport anstrengend, an Erkrankungen denken.
Bleiben Sie gesund – und denken Sie bei Ihrer nächsten sportlichen Einheit an den einen oder anderen wertvollen Tipp und für Mikronährstoffe, Sportfluids, Proteinshakes oder Tapes an die Rundumberatung in Ihrer Apotheke vor Ort.
Bleiben Sie gesund – und genießen Sie die Sonne verantwortungsvoll!
Ihr Christof Mühlschlegel mit Team.

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